Als orientierungslaufaffiner Mensch probiert man gern mal neue Formate aus. Eines dieser neuen Laufformate ist „Back To Base“ von Daniela (Dani) und Johannes. Diese Premiere fand am Samstag 5. September beim ASKÖ Steg als „Base“ in Linz statt.
Wie funktioniert das Ganze?
Von der „Base“ wird immer zu einem neuen Checkpoint losgestartet. Die Navigation dort hin bleibt den Läufern überlassen. Genau dieser Teil ist natürlich für Orientierungsläufer interessant ;-). Es gilt über zunehmend längere Strecken effizient zu navigieren. Die (eingezeichnete) Route auf den ausgehändigten Karten ist nämlich nicht immer die optimalste.
Die Stimmung bei dieser Premiere war unglaublich toll. Von einem kleinen Team gestemmt war die Organisation wirklich professionell und gut durchdacht. Briefing, Labestation, Beachflags, Startnummern, Stempelkonzept, etc.. Das „Base“-Konzept hat auch den Vorteil, dass man die eigenen Sachen dort gemütlich deponieren kann, und falls man zwischen den Checkpoints (das sind die zu suchenden Posten) etwas braucht, kann man immer wieder darauf zurückgreifen. (zB Wechselgewand, etc..).
Da die Labestation auch in der Base ist, verhungert man auf der ca. 32km langen Gesamtstrecke auch nicht. Aufhören kann man natürlich jederzeit in der Base. Sozusagen eine Mischung aus Orientierungslauf und Backyard Ultra. Auch Wandern ist möglich. Der Zielschluss mit 17:00 Uhr war denke ich großzügig ausgelegt.
Ein besonders geniales Goodie ist die Back To Base Medaille. In wunderschöner Handarbeit werden die Checkpoints, die man erreicht hat, magnetisch auf die Medaille gepinnt. Wow!
Meiner Meinung nach eine richtig tolle Veranstaltung. Toll gemacht Dani und Johannes und Team! Ich werd bestimmt wiederkommen und das nächste mal noch mehr Leute mitnehmen.
Alle Details findet ihr natürlich auf der Webseite von Back To Base: www.backtobaserun.com
